PRESSE
Lorenzer Sommerkonzert. Brahms mit Panama-Hut
(zur UA von Martin Torps symphonischer Kantate „Sanctus“
in der Nürnberger Lorenzkirche am 17. Juli 2010, neben Werken
von Brahms, Mendelssohn-Bartholdy und Werner Heider)
Höhepunkt dieses Sommerabends ist
die Uraufführung der bei Martin Torp in Auftrag gegebenen Chorsymphonie
[„Sanctus“]. Der 1957 in Flensburg geborene Torp ist
nicht nur Komponist, sondern zugleich Maler und Theologe. Die Religionswissenschaft
hilft bei der klugen Textauswahl seines „Sanctus“, dessen
Libretto sich über vier Sätze erstreckt: Prophetisches,
Psalmtexte und Apocalypse säumen den Weg. Als Komponist bedient
er sich eines einprägsamen, farbigen, melodiösen [...]
Komponierstils, dem man als Zuhörer gerne folgt. Lorenz Brass
besorgen mit ihrem Blech die notwendige Grundierung eines Orchesters,
neben dem sich der Chor gut entwickeln kann. In schnellen Wechseln
knüpfen frühneuzeitliche a-cappella-Formen an folkloristische
Lockungen [...], stehen fragile Miniaturen den Chaostagen der Offenbarung
gegenüber. Ein Programm, das wie Ventilatoren die Schwüle
aus dem Kirchenraum zu pusten vermag und den Zuhörer in den
Zustand vollklimatisierten Glücks versetzt.
(Peter Löw, Nürnberger Zeitung,
20. Juli 2010)
Pittoreskes, Inbrünstiges und „neue
Sparsamkeit“ – CD von Martin Torp
[Bei dem Bremer CD-Label Hastedt] sind nunmehr Klavierstücke
von Martin Torp erschienen, gespielt vom Komponisten. [... Die-ser
ist] ein fantasievoller Klangmaler. Alles hat Farbe, ist stimmungsvoll
und zauberisch [...] Das imaginativ-träumerische, klanglich
kultivierte, farbenreiche Klavierspiel trägt wesentlich zu
diesem Eindruck bei. [...] Es ist überwiegend zarte Musik,
die bei vielen Menschen sympathische Resonanzen auslösen dürfte.
(Christoph Schlüren, nmz, Dezember 2009)
Siehe, ich mache alles neu“ –
Uraufführung des Oratoriums von Martin Torp in Nürnberg
Dass zeitgenössische Musik begeisterte Interpreten und ein
begeistertes Publikum finden kann, zeigte sich wieder einmal bei
der Uraufführung des Oratoriums „Siehe, ich mache alles
neu“ für Soli, Chor und Orchester des in Berlin lebenden
Komponisten Martin Torp. Es ist allerdings eine Musik abseits des
Mainstreams der abstrakten Avantgarde, eine Musik, die Brücken
baut zwischen der Tradition und den Mitteln der neuen Musik [...].
Torp gelingt ein Stil, der es einerseits ermöglicht, dass eine
gute Kantorei (hervorragend: der Bachchor St. Lorenz unter Matthias
Ank) das Werk bewältigt, der aber andererseits durch die Verbindung
verschiedener stilistischer Ebenen einen ganz anderen Weg geht als
etwa die Chormusik in der Tradition von Hindemith und seinen Nachfolgern.
Torps Musik ist farbiger, sinnlicher, raffinierter in der Orchesterbehandlung
und von einem großen Ausdrucksspektrum [...] Die Musik ist
sehr bildhaft und in jedem Teil prägnant und charakteristisch,
so dass das etwa zweistündige Werk nie langweilig wird und
bis zuletzt spannend bleibt. Eine weitere Verbreitung wäre
dem Werk sehr zu wünschen.
(Wolfgang-Andreas Schultz, Musica sacra
– Zeitschrift für katholische Kirchenmusik,
März / April 2004)
Spirituelle Reise
Martin Torps Oratorium „Siehe ich mache alles neu“,
eingeschätzt von Robert Anderson
„Siehe, ich mache alles neu“ spricht
die Stimme vom Thron; und das ist auch der Titel von Martin Torps
beeindruckendem Oratorium, das am 8. November 2003 in der Nürnberger
Lorenzkirche uraufgeführt wurde. [...] es ist die Zahl Sieben,
die das ganze Buch [der Johannes-Offenbarung] bestimmt. In seinem
Libretto nach dem Bibeltext hat Martin Torp diesem Zahlensymbol
eine prägende Rolle eingeräumt. Und so gibt es sieben
Siegel, sieben Posaunen und sieben Engel mit den sieben Schalen
des göttlichen Zorn. Die offensichtliche Gefahr dieses Konzepts
ist Monotonie, aber Torps orchestrale Palette ist so prächtig
und sein Einfallsreichtum wie seine Geschicklichkeit in der Entfaltung
dieser Mittel so groß, dass das Interesse sogar noch wächst,
je weiter die Sache voranschreitet. [...] Mit den abschließenden
Amen-Gesängen des Chors, die mit denen des Anfangs dieser spirituellen
Reise korrespondieren, erreicht das Werk am Ende einen Zustand der
Gelassenheit in der Hoffnung auf einen Neubeginn. Lutherische Choräle
waren so häufig die Grundlage von Bachs Kontrapunkt, und Wagner
ersann für seine Meistersinger von Nürnberg einen Kontrapunkt,
der gleichzeitig traditionell und zeitgenössisch war. Torp,
wohlvertraut sowohl mit dem heutigen Entwicklungsstand als auch
mit dem Besten der Tradition, hat es ebenso gemacht. [...] Martin
Torps bislang ambitioniertestes Werk verdient die Beachtung aller
[Chor-]Vereinigungen, die in der Lage sind, das Werk so überzeugend
zu bewältigen wie bei der Nürnberger Uraufführung
geschehen.
(Robert Anderson, Music & Vision, London,
UK, 18. Januar 2004)
Leidenschaftliches Klanggeschehen
Uraufführung der Johannes-Offenbarung [Oratorium zur Joh.-Offb.]
von Martin Torp in der Nürnberger Lorenzkirche
Der Titel aus der letzten Szene des über zweistündigen
Werkes „Siehe, ich mache alles neu“ verdeutlicht die
christliche Botschaft ebenso wie die künstlerische Absicht
des Komponisten: Ein durch und durch heutiges Werk, das die zeitlos
aktuelle Gültigkeit des Stoffes unterstreicht. [...] Torps
Musik bekennt sich zur oratorischen Tradition der musica sacra,
ohne modernistisch zu experimentieren oder sich gefällig anzubiedern.
Sie findet einen individuellen Charakter, einen Stil, den man neotonal
nennen könnte. Man erlebt ein leidenschaftliches Klanggeschehen,
ebenso visionär wie poetisch. [...] Der anwesende Komponist
konnte sich bei den Mitwirkenden für hervorragende Leistungen
und beim Publikum für herzlichen, lang anhaltenden Beifall
bedanken.
(Fritz Schleicher, Sonntagsblatt –
Evangelische Wochenzeitung für Bayern, 23. November 2003)
Blaue Rose auf blauem Feld
(über den multimedialen Klavierabend „Singendes
Blau“ in Potsdam)
In seinem Klavierabend „Singendes Blau“ mit Bildern
und Texten bot der Komponist und Maler Martin Torp einen eindrucksvollen
und kurzweiligen Einblick hauptsächlich in die Kunst des 20.
Jahrhunderts. [...] Trotz zweistündiger Länge zeigte sich
das Publikum begeistert.
(Anne Vetter, Märkische Allgemeine,
13. März 2001)
Wort, Klang und Farbe wurden eins
(über den Klavierabend „Kindheit – Erinnerungen“
in Preetz/Holst.)
Der gut besuchte Klavierabend mit Bildern und Texten unter dem Motto
„Kindheit – Erin-nerungen“ wurde von dem Pianisten,
Maler und Komponisten Martin Torp und dessen Schwester, der Schauspielerin
Uta-Maria Torp, gestaltet. Durch die Einbeziehung von Malerei via
Diapositive und von rezitierter Literatur geriet der Abend zu einem
Gesamtkunstwerk und entfaltete enorme synästhetische Quali-täten.
Denn das Gehörte und Gezeigte war dank der guten Auslese und
Vorarbeit Martin Torps aufs Engste aufeinander bezogen und ließ
eine nahe Verwandtschaft der verbal, bildnerisch und musikalisch
sich äußernden Künste erkennen. [...] Wie frühkindliche
Schlüsselerlebnisse von Klang und Farbe und Grunderfahrungen
göttlichen Eingebettetseins ins Dasein fruchtbar werden in
schöpferischer Verlautbarung, das konnte Martin Torp sehr schön
aufzeigen anhand eigener, fast mythischer und sehr sinnfälliger
Acryl-Bilder und seinen dazu komponierten „Erinnerungen an
meine Kindheit“.
(Enno Neuendorf, Kieler Nachrichten,
23. März 1999
Moskauer Virtuosen begeisterten in Malente
(Aufführung des Streichquartetts Nr. 2)
Martin Torp bedient sich in seinem „Cantico
delle creature“ aller gängigen Kompositionsmittel und
-Stile, ohne zu provozieren. Eine Bartók’sche Klangsprache,
Naturlaute wie zum Beispiel Vogelstimmen durch flageolett gespielte
Naturtöne dargestellt, und Glissandi neben sattem Schönklang,
ein gesunder Wechsel zwischen Tonalität und Atonalität,
das ist gut zu verstehen und kommt an. Die Moskauer Virtuosen boten
hier ein gelungenes Beispiel für lebendige Musikkultur.
(Carsten Tensing, Ostholsteiner Anzeiger,
28. August 1997)
Unerschöpfliche Quelle von Traumbildern
(multimediale Aufführung des Orgelzyklus „Apocalypsis“
in Bad Oeynhausen)
Malerisch mit vielen kraftvollen Farben und einfachen, geometrischen
Körpern arbeitend, nutzte Martin Torp in seinen Orgelkompositionen
mindestens ebenso viele Klangfarben, breit ausgestaltete Flächen
und oft bedrohlich wirkende Klangwände. Mit ungewöhnlichen
Techniken entlockte der in Berlin lebende Künstler und Komponist
der Orgel Töne, die man sonst nur einem ganzen Orchester zugetraut
hätte. [...] Die Mischung aus der suggestiven Kraft der apokalyptischen
Symbolik und der beinahe hypnotischen Wirkung der zyklisch angelegten
Stücke mit ihren immer wiederkehrenden Themen besaßen
eine ungeheuer starke Faszination.
(Christoph Büscher, Neue Westfälische,
1. November 1994)
Martin Torps Orgel-„Apokalypse“
in der Anna-Kirche (multimediale Aufführung in Augsburg)
Der Berliner Organist Martin Torp rückte mit „Apocalypsis“
eine siebenteilige Eigenkomposition ins Zentrum seines Konzerts
in St. Anna, ausgerichtet nach den Szenen der Johannes-Offenbarung.
Zu diesem Orgelwerk waren sieben Bilder zu sehen – als Dias
projiziert. [...] Die von Torp selbst gemalten Bilder intensivierten
den Höreindruck expressionistisch aufbrechender Klangwelten.
Wie ein roter Faden zu sehen und zu hören war, dass Apokalypse
nicht gleichgesetzt wurde mit Chaos, Destruktion, Barbarei und finalem
Zusammenbruch, sondern dass sich aus diesen unheilvollen Endzeitbildern
neue – das ist göttliches Walten – Strukturen bildeten:
anders geartet, tragfähiger, das Ende als Anfang. So erklang
denn auch zuletzt die „Himmlische Stadt“ sehr schlüssig
erdfern visionär, von Licht durchflutet.
(Ulrich Ostermeir, Augsburger Allgemeine,
10. August 1993)
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PRESS
Summer-Concert in St. Lorenz. Brahms with Panama-Hat
(about the premiere of Martin Torps symphonic cantata „Sanctus“
in Nuremberg on the 17th of July 2010, besides works of Brahms,
Mendelssohn-Bartholdy and Werner Heider)
Highlight of this summer evening is
the premiere of the choir-symphony [„Sanctus“] ordered
from Martin Torp. Born in Flensburg in 1957, Torp is not merely
a composer, but at the same time a painter and theologician. The
religious science helps with the wise text-compilation of his „Sanctus“,
which libretto extends over four movements: prophetical, psalm-texts
and apoca-lypse border the path. As composer he makes use of an
impressive, colourful, melodic [...] style, which one likes to follow
as a listener. Lorenz Brass provides with its brass the necessary
orchestral fundament, besides which the choir can develop itself
properly. In quick changes early modern a-cappella-forms are linked
with folkloristic temptations [...], are fragile miniature confronted
with the chaos-days of the Revelation. A program, that is able to
blow the mugginess like ventilators out of the churchroom and transfers
the listener into a state of fully air-conditioned felicity.
(Peter Löw, Nürnberger
Zeitung, 20 July 2010)
Picturesque, fervant and new ‘thriftiness‘
– CD by Martin Torp (about the CD with new pianoworks, released
end of 2009)
[The Bremen CD-Label Hastedt] recently published piano pieces by
Martin Torp, played by the composer himself. [...He is] a highly
imaginative sound painter. Everything is colourful, is atmospheric
and enchanting [...] The imaginative-dreamy, tonally refined pianoplaying
contributes considerably to this impression. [...] The music is
usually subtle, which is most likely to receive positive resonances
by many people.
(Christoph Schlüren, nmz, December 2009)
’Siehe, ich mache alles neu‘
– world premiere of Martin Torp’s oratorio in Nuremberg
The première of the oratorio „Siehe, ich mache alles
neu“ (’Behold, I make all things new‘) for soloists,
choir and orchestra by the Berlin composer Martin Torp proved once
more that contemporary music can be able to enthrall the interpreters
and to fill the audience with enthusiasm. Indeed, Torp’s music
is not following the mainstream of the abstract avant-garde, it
rather builds bridges between the tradition and the means of new
music [...]. His musical style succeeds by allowing for a good choir
(excellent: the Bach-Choir of St. Lorenz and its conductor Matthias
Ank) to cope with the composition. Additionally, his style succeeds
in combining various stylistic levels, thus taking a different path
than for instance the choir music in the tradition of Hindemith
and his followers. Torp’s music is more colourful, sensory
and refined concerning the orchestration, at the same time its spectrum
of expression is stupenduously broad. The music is very vivid and
in every part concise and characteristical, so that the work with
two hours‘ duration never becomes boring and remains throughout
enthralling until the end. It very much deserves a further spreading.
(Wolfgang-Andreas Schultz, Musica sacra – periodical of catholic
church music,
March / April 2004)
Spiritual journey
Martin Torp’s oratorio ’Siehe, ich mache alles neu‘,
appreciated by Robert Anderson
'Behold, I make all things new', said the voice from the throne;
and that is the title of Martin Torp’s impressive oratorio,
given it’s first performance on 8 November 2003 in the Lorenz-kirche,
Nuremberg. [...] it is the number seven that haunts the whole book
[The Revelation of St John]. In making his libretto from the biblical
text, Martin Torp has boldly put that figure at the centre of his
scheme. So there are seven seals, seven trumpets (German ’Posaunen‘),
and seven angels with the seven vials of God’s wrath. The
obvious risk is monotony, but Torp’s orchestral panoply is
such and his resource in its developement so skillful that the interest
rather mounts as the totals are piled up. [...] The conclusion of
the work achieves at last the serenity and hope of a new beginning,
with the final Amens echoing those heard at the beginning of this
spiritual journey. Lutheran chorales were so often the basis of
Bach’s conterpoint, and Wagner devised for his Nuremberg mastersingers
a counterpoint that was both traditional and contemporary. Torp,
clearly conversant with presentday developments and with the finest
in mainstream musical tradition, has done likewise. [...] Martin
Torp’s most ambitious work to date deserves a hearing from
any organisation with the nerve and ambition to solve its problems
as convincingly as was done at the Nuremberg première.
(Robert Anderson, Music & Vision,
London, UK,
18 January 2004
Passionate sound-event
Premiere of Martin Torp‘s oratorio on the Revelation of St.
John in the St. Lorenz-church in Nuremberg
The title from the last scene of the more than two-hours taking
work „Siehe, ich mache alles neu“ (’Behold, I
make all things new‘) evidently shows the christian message
as well as the artistic intention of the composer: A completely
contemporary work that underlines the timeless validity of its topic.
[...] Torp’s music is professing to the oratorio tradition
of sacred music without experimenting in a modernistic attitude
or making cheap concessions to the audience. His music finds an
individual expression, a personal style that could be called neo-tonal.
We experience an ardent sound event, which is both visionary and
poetical. [...] The composer was present and could thank the musicians
for their outstanding performance and the audience for cordial and
long lasting applause.
(Fritz Schleicher, Sonntagsblatt –
protestant weekly journal for Bavaria, 23 November 2003)
Blue Rose on blue Field
(about the multimedia-piano-recital ’Singing Blue‘ in
Potsdam)
By his piano recital ’Singing Blue‘ with pictures and
texts, the composer and painter Martin Torp presented an impressive
and amusing insight mainly into the art of the 20th century. [...]
Despite a duration of two hours, the audience showed enthusiasm.
(Anne Vetter, Märkische Allgemeine,
13 March 2001
Word, Sound and Colour became one
(about the piano-recital ’Childhood – Memories‘
in Preetz/Holst.)
The well-attended piano recital with pictures and texts under the
motto ‘Childhood – Memories‘, was arranged by
the pianist, painter and composer Martin Torp and his sister, Uta-Maria
Torp. Through the inclusion of paintings via slide-projection and
recited literature the evening became a synthesis of the arts and
displayed enormous synaesthetic qualities. The audible and the visible
presentation were closely related to each other, due to the fine
selection and preparation, done by Martin Torp, illustrating the
close relationship of the verbal, pictorial and musical arts. [...]
On the basis of his almost mythical and very meaningful acrylic
paintings and his related compositions, Martin Torp succeeded in
showing how formative experiences of sound and colour from early
childhood as well as the basic experience of the divine being part
a of existence find expression in creative statement.
(Enno Neuendorf, Kieler Nachrichten,
23 March 1999
Moscow Virtuosi enthused in Malente
(performance of string quartet No. 2)
In his ’Cantico delle creature‘
Martin Torp makes use of all current material and stylistic means
of composition without provocation. Bartókian idiom, sounds
of nature, like song of birds represented by overtone-flageolets,
and glissandi besides rich harmonious sounds, a wholesome changing
between tonality and atonality – that is easy to understand
and well appreciated. The Moscow virtuosi performed here an excellent
example of vivid musical culture.
(Carsten Tensing, Ostholsteiner Anzeiger,
28 August 1997)
Inexhaustible Source of Dream-images
(multimedia-performance of the organ-cycle ’Apocalsis‘
in Bad Oeynhausen)
As a painter, Martin Torp uses a multitude of vigorous colours and
plain, geometrical forms. In his organ compositions he used at least
as many colours of sound, broadly shaped expanses and often threatening
walls of sounds. With unusual techniques the Berlin artist drew
sounds from the organ, which one would normally believe only a whole
orchestra capable of. [...] The mixture of the suggestive power
of the apocalyptic symbols and the almost hypnotic effect of the
cyclic pieces with their recurring themes had an enormously strong
fascination.
(Christoph Büscher, Neue Westfälische,
1 November 1994)
Martin Torp’s Organ-’Apocalypse‘
in the St. Anna-Church
(multimedia-performance in Augsburg)
With ’Apocalypsis‘ the Berlin organist Martin Torp put
a seven-part composition of his own in the center of his concert
in St Anna, referring to the scenes from St John’s Revelation.
Along with this organ work, seven pictures were shown via slide-projection.
[...] The pictures, painted by Torp himself, intensified the acoustic
impression of expressively bursting sound-worlds. As a central theme
it became obvious by sight and sound that apocalypse was not equated
with chaos, destruction, barbarity and final break down, but that
– by divine reign – from these fateful end-of-time-pictures
new structures emerged: of different type, more sustained, the end
as a new beginning. And so finally the ’Celestial City‘
sounded very much consistent unearthy and visionary, flooded by
light.
(Ulrich Ostermair, Augsburger Allgemeine,
10 August 1993)
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